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Coaching & Training für bewusstes Verhalten und Klarheit an Wendepunkten.

Meine ersten Male …

… lassen mich voller Begeisterung und Demut auf mein Jahr 2025 schauen. Und nein, es ist nicht das, was du jetzt vielleicht denkst. 😉

Heute ist der 1. Januar 2026. Ich höre schon, wie die Welt das Mantra für das neue Jahr herausschreit: HÖHER, SCHNELLER, WEITER!

Heute nicht.

Vielleicht teilst du mein Gefühl von 2025: Die Tage rasen vorbei, alles fühlt sich gleich an – neblig, schnell, unscharf. Gestern um 23:56 Uhr habe ich mich gefragt: War das wirklich so? Habe ich das alles überhaupt erlebt?

Ich bin mir absolut sicher: Mein Hamsterrad ist zu 100 % in liebevoller Kleinstarbeit selbstgebaut. 🏃‍♂️💨

Ich war so schnell unterwegs, dass ich die Schönheit des letzten Jahres oft nur als grauen Nebel am Wegrand wahrgenommen habe. Zeit, genauer hinzuschauen. So lange in den Nebel zu starren, bis er aufgibt und die Erlebnisse der letzten 12 Monate freigibt.

Mein persönlicher Rucksack voller „Erster Male“ aus 2025:

  • Der Sprung ins Ungewisse: Start meiner nebenberuflichen Selbständigkeit als Coach. Ein täglicher Kampf zwischen Sicherheit und Freiheit. ⚖️
  • Die kleinen Entdeckungen: Das erste Mal Hagebutten direkt vom Strauch gegessen. (Tipp: Super lecker, aber die Kerne… bestes Juckpulver! 🚫)
  • Körperliche Grenzen: Meine ersten zwei Calisthenics-Wettbewerbe. Ich bin super stolz auf diese Siege. #NoExcuses 💪
  • Mentale Demut: Mein erstes offizielles Schachturnier. Schweißtreibend und ein harter Check meiner eigenen Grenzen. ♟️
  • Echte Nähe: Wintercamping mit meiner Tochter im November. 5 °C, kein Luxus, nur liebevolle Verbindung. ⛺
  • Der Kälteschock: Das erste Mal Eisbaden in der Elbe. 5 °C außen, innen gefühlt -100 °C. Das ist 100 % Präsenz. ❄️
  • Teamgeist: Die erste Radtour mit alten Schulfreunden auf dem Oder-Neiße-Radweg. Nass, anstrengend und extrem dynamisch. 🚲

💡 Warum erzähle ich das?

Vielleicht, um mir selbst zu beweisen, dass 2025 kein grauer Brei war? Vielleicht, um ein bisschen auf LinkedIn zu „flexen“? 😉

Vielleicht ist es aber vor allem ein Appell an mich selbst (und vielleicht an dich): Wir müssen nicht permanent leisten. Wir müssen die Schönheit im Kleinen wieder wahrnehmen.

Diese „ersten Male“ holen uns zurück in die Wirklichkeit. Sie sind echt. Sie vergrößern unsere Welt.

Erste Male machen das Leben bunt. Routine erzeugt Nebel.

Geh heute mal bewusst langsam. Setz dich mit den Dingen auseinander. Unternimm etwas, wovor du vielleicht ein kleines bisschen Angst hast. Es lohnt sich.


Frage an dich zum Jahresstart: Wann war dein letztes „erstes Mal“, das du so richtig bewusst genossen hast? (Keine Erfahrung ist so gering, dass sie es nicht verdient, erzählt zu werden)


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